Erneuerbare Energie

Seit 2016 nutzt Vitensa zusammen mit einigen anderen Gartenbaubetrieben Geothermie. Die Geothermie ist ein sehr umweltfreundliche Verfahren zur Erzeugung von Wärme. Bei Vitensa werden 75% des Wärmebedarfs durch Geothermie abgedeckt. Dies entspricht ungefähr 3 Millionen m³ Einsparung von Erdgas und 5,4 Millionen kg weniger CO₂ -Emissionen, dem Verbrauch von mehr als 2500 Haushalten.

Was ist Geothermie?

Geothermie ist eine Energiequelle, die sich nicht erschöpft. Natürliche Prozesse in der Erdkruste produzieren bereits seit Millionen von Jahren Wärme und werden dies auch noch weitere Millionen von Jahren tun. Geothermie ist daher eine saubere, zuverlässige und nachhaltige Alternative zu fossilen Energieträgern. Es entstehen kaum CO₂ -Emissionen und es gibt auch keinen Restabfall. Diese Energie erlaubt es uns, die Snacktomaten auf nachhaltige Weise anzubauen.

Geothermie-Projekt

Wie funktioniert Geothermie?

Erneuerbare Energie

Warmes Wasser wird nach oben gepumpt
Für die Erdwärme werden zwei Bohrungen bis 2300 m Tiefe angelegt: eine Produktionsbohrung und eine Injektionsbohrung. Das heiße Wasser aus der Produktionsbohrung wird nach oben gepumpt. Über einen Wärmetauscher wird die Wärme an das Wasser aus dem Leitungsnetz übertragen.

Wärmetauscher überträgt Wärme an das Verteilungsnetz
Wenn das Wasser seine Wärme an das Heizungsnetz des Gewächshauses abgegeben hat und sich dadurch abgekühlt hat, kehrt es zurück und strömt erneut durch den Wärmetauscher an der Quelle.

Abgekühltes Wasser wird zurückgepumpt
Danach wird das abgekühlte Wasser über die Injektionsbohrung wieder dem Erdreich zugeführt. Auf diese Weise bleibt der Druck im Erdreich gleich. Um zu vermeiden, dass die Temperatur in der Produktionsbohrung durch die niedrigere Temperatur in der Injektionsbohrung beeinflusst wird, liegen die beiden Bohrungen ca. 1500 bis 2000 Meter voneinander entfernt.

Geothermie-Projekt Vierpolders

Kraft-Wärme-Kopplung

Zur Unterstützung der Geothermie-Anlage setzt Vitensa ein Blockheizkraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung) ein. Mit dieser Anlage wird Gas in Wärme, Strom und CO₂ umgewandelt.

Wärme
Die freigesetzte Wärme wird genutzt, um das Gewächshaus zu heizen.

Strom
Der erzeugte Strom wird zu einem kleinen Teil selbst verbraucht, aber der übrige (größte) Teil wird in das nationale Stromnetz eingespeist.

CO₂
Das entstandene CO₂ wird wieder in das Gewächshaus eingeblasen, wo die Tomatenpflanzen es für ihr Wachstum nutzen.

Wärmespeicher
Dank des Wärmespeichers, in dem überschüssige Wärme zwischengespeichert werden kann, kann die Energie sehr effizient gehandhabt werden.

Kühlwasser
Das Kühlwasser der KWK-Anlage wird vollständig zum Heizen des Gewächshauses verwendet, sodass keine Energie verschwendet wird.

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